Veränderungskompetenz

Bewusstheit ist der stärkste Katalysator des Wandels!

Ziele und Vorteile

In Veränderungsprozessen durchlaufen alle betroffenen Personen verschiedene Reaktionsphasen, für die ein Bewusstsein bei ihren Führungskräften geschaffen werden muss. Durch Kenntnis dieser Reaktionsphasen und der damit einhergehenden Verhaltensweisen entwickeln sie ein Verständnis für die Unsicherheiten und Fragen in ihrer Belegschaft.

Da die Mitarbeiter für einen erfolgreichen Change auch von der Richtigkeit der Veränderung überzeugt und ein gemeinsames Verständnis geschaffen werden muss, verbessern die Führungskräfte gezielt ihre kommunikativen Fähigkeiten und finden Wege ihre Mitarbeiter aktiv in die Veränderung einzubinden.

Weil die Mitarbeitermotivation und -identifikation stark vom Führungskräfteverhalten abhängt, setzen sich die Führungskräfte in Bezug auf die anstehenden Veränderungen ebenso mit ihren eigenen Verhaltensweisen und Emotionen auseinander. Da sie sowohl Betroffene als auch Umsetzungsbeauftragte sind, ist diese Auseinandersetzung Grundvoraussetzung für die Erlangung von Veränderungskompetenz. Erst durch die Klärung der eigenen Situation, können sie bewusst in einen wertschätzenden und einfühlsamen Dialog mit den Mitarbeitern treten, ihrem schwankenden Informationsbedarf nachkommen und die zügige Überwindung der Schockphase unterstützen.

Da Widerstand Teil jeder Veränderung ist, arbeiten sie mit anstatt gegen ihn, bleiben verständig und optimistisch und stellen damit ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis.

Inhalte und Methoden

Veränderungen sind im Leben eines jeden Menschen allgegenwärtig, denn nur durch Veränderung ist Entwicklung, und damit persönlicher und beruflicher Fortschritt, möglich. Und obwohl uns diese Gesetzmäßigkeit bewusst ist, können Veränderungen unser individuelles Sicherheitsgefühl empfindlich stören. Damit sind sie kein rational beherrschbarer, sondern ein emotional lenkbarer Prozess.

Im beruflichen Kontext erzeugen Veränderungen häufig Verschiebungen der Machtverhältnisse, Zuständigkeiten, sozialer Strukturen und Rangordnungen und schließen den Abschied liebgewonnener Gewohnheiten ein. Von den Betroffenen werden diese Veränderungen als Verlust von Vertrautem erlebt. Diese Verlustgefühle erzeugen hohe Unsicherheit und starke Emotionen, die durch gezielte Information, intensive Kommunikation und viel Empathie leichter überwunden werden können.

Bei der Entwicklung von Veränderungskompetenz müssen sich Führungskräfte deshalb in einem angeleiteten Prozess intensiv mit ihren gefühlten Vor- und Nachteilen bezüglich der anstehenden Veränderung auseinandersetzen. Durch die Überwindung eigener innerer Konflikte gewinnen sie Klarheit, Einfühlungsvermögen und das Vertrauen ihrer Mitarbeiter. Um den Veränderungsprozess in ihrer Belegschaft bestmöglich zu unterstützen, wird mit den Führungskräften ein phasenabhängiger und transparenter Informations- und Kommunikationsplan erarbeitet und am Kommunikationsstil gefeilt. Zusätzlich werden alle Möglichkeiten der Mitarbeitereinbindung überprüft und der Umgang mit Widerständen trainiert.

Der Baustein “Veränderungskompetenz” wird als Workshop und/oder im Rahmen einer Prozessbegleitung als Sparringspartner in deutscher und englischer Sprache angeboten.